Sie ist ein High Libido Girl, doch Sexualität war Nana Myrrhe jahrelang verboten: Dating, Küssen, sich (selbst) Anfassen, Sex vor der Ehe – Alles Sünde. So hat sie es in ihrem freikirchlichen Umfeld gelernt und ihrer fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft treu geglaubt. Bis dieses Weltbild immer mehr Risse bekam.
Die Autorin berichtet nicht nur vom eigenen Erleben des Keuschheitswahns, sondern schaut auf das System dahinter: Purity Culture.
Sie entzaubert das heilige Märchen von Reinheit und Enthaltsamkeit und präsentiert eine intensiv recherchierte Spurensuche. „FEUCHT & FROMM“ weist auf die vielen Unschuldigen hin, die in diesem System nur verlieren können und deckt die perfiden Methoden einer Ideologie auf, die nicht nur in konservativ-religiösen Kontexten ihre Wirkung entfaltet.
Die JG lädt ein zur antifaschistisch-feministischen Bingo Soirée am 6.3. mit Lady Katharsis und Miss Judgement!
Ab 18:30 Uhr öffnen sich die Türen für einen furios glamourösen Abend mit vier Runden feministischem Bingo, kleinen und größeren Freuden, feinen Canapés und edlen Getränken.
Mach dich schick und zieh genau das an, wofür du sonst keinen Anlass hast!
Neben Spiel, Spaß und Haltung sammeln wir an diesem Abend außerdem Spenden für kurdische Frauenprojekte.
Und nach dem Bingo ist noch lange nicht Schluss: Danach wird gemeinsam weitergefeiert. Komm vorbei und erlebe einen lauten, lustigen, leckeren Abend und werde mit etwas Glück Antifa Bingo Queen!
Das Lernen aus der Vergangenheit heißt nicht per se, dass grauenvolle Verbrechen, wie im zweiten Weltkrieg / des Nationalsozialismus, sich nicht wiederholen können.
Damit Erinnern und Lernen gelingen, reicht reines Faktenwissen nicht aus. Es braucht die Möglichkeit mit Menschen, Orten und Geschichten in direkten Kontakt zu kommen. Das eigene Erleben steht dabei im Vordergrund.
Was hat Jena, was hat der Saale-Holzland-Kreis mit dem Nationalsozialismus zu tun?
Welche Orte hier sind mit Zwangsarbeit, Verfolgung und Widerstand verbunden?
Was bedeutet „Todesmarsch“ – und was passierte 1945 auf den Wegen zwischen Jena und dem Umland?
Diesen Fragen wollen wir uns vom 15. bis 17. April 2026 auf einer Fahrradtour durch den SHK widmen. Gemeinsam mit euch besuchen wir historische Orte, Gedenksteine und Erinnerungszeichen im SHK. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Fakten, sondern um das bewusste Erleben von Geschichte in der eigenen Umgebung. Wir fahren auf Wegen, die in den letzten Kriegswochen für KZ-Häftlinge zu Todesmarschrouten wurden, und setzen uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit in der Region auseinander. An den einzelnen Stationen stellen wir außerdem aktuelle Erinnerungsprojekte vor, sprechen mit Engagierten vor Ort und diskutieren darüber, welche Bedeutung diese Orte heute für unser Zusammenleben haben.
Unsere Radtour führt uns an zwei Tagen zu verschiedenen Gedenkorten, Mahnmalen und Erinnerungszeichen im Saale-Holzland-Kreis. Wir machen Halt an historischen Stationen, die von Zwangsarbeit, Todesmärschen und Widerstand in der Region erzählen.
Tag 1 – Mittwoch, 15.04.2026
Start: 9:00 Uhr, Treffpunkt Eastside, Jena
Stationen:
Jena – Gedenkort – Input & Einstieg in das Thema
Großlöbichau – die Geschichte des Massakers von Großlöbichau
Mittagspause
Eisenberg, Friedenspark – Projekt „1.000 Buchen“
Ankunft und Übernachtung in der Jugendherberge Froschmühle (Eisenberg)
Gemeinsamer Ausklang
Tag 2 – Donnerstag, 16.04.2026
Start: 10:00 Uhr, Jugendherberge Froschmühle
Stationen:
Stadtroda – Stolperschwelle an der Psychiatrie (Asklepios)
Weiterfahrt zum CVJM Stadtroda
gemeinsames Essen (Grillen)
Filmabend + Gespräch
Gemeinsame Abschlussrunde und Abendessen
Tag 3 – Freitag 17.04.2026
Start: 10:00 Uhr, CVJM Stadtroda
Stationen:
Bahnhof Kahla
Stadtrundgang Kahla
Anunft im Screen (Jugendclub)
Gemeinsamer Ausklang
16 Uhr individuelle Abreise
Die Teilnahme ist flexibel:
Mitfahren oder dazukommen: Ihr könnt die gesamte Tour mitfahren oder nur an einzelnen Stationen teilnehmen.
Übernachtung: Die Übernachtungen sind möglich, aber nicht verpflichtend – wer möchte, kann abends nach Hause fahren.
Verpflegung: Für Essen und Getränke fällt ein kleiner Teilnahmebetrag an (ca. 20 € für die gesamte Tour).
Wichtig: Unser Ziel ist nicht in erster Linie Öffentlichkeitsarbeit oder ein großes Event. Es geht darum, für uns selbst die Orte und ihre Geschichten zu entdecken, nachzufragen und zu verstehen. Wir wollen ins Gespräch kommen, eigene Eindrücke sammeln und gemeinsam überlegen, was diese Geschichte heute für unser Handeln bedeutet.
Jeden Donnerstag 15:00-17:00h in der JG Stadtmitte
Du hast Lust dich alternativ körperlich auszudrücken? Dann komm doch einfach Donnerstags von 15:00-17:00h in die JG Stadtmitte zum offenen FlowArts-Training!
Durch vielfältige Auswahl von Requisiten (z.B. Poi, Bälle, Stäbe, Fächer) und nicht festgelegten Regeln der Ausführung ist es eine Sehr spielerische Art, Bewegungen und den eigenen Körper wahrzunehmen. Der Fokus ist dabei auf die Symbiose von Musik, Requisit und Körper gelegt; dies ermöglicht, die Achtsamkeit und Konzentration in das Hier und Jetzt zu lenken.